Die Grundlagen der Einsatzgröße
Jeder Einsatz sollte einen Zweck haben. Entweder setzt du für Value (du willst einen Call von schlechteren Händen) oder als Bluff (du willst dass bessere Hände folden). Deine Größe sollte diesen Zweck widerspiegeln.
Gängige Einsatzgrößen
| Größe | % vom Pot | Wann verwenden |
|---|---|---|
| Klein | 25-33% | Trockene Boards, dünner Value, günstige Bluffs |
| Mittel | 50-66% | Standard C-Bets, ausgewogene Ranges |
| Groß | 75-100% | Nasse Boards, starker Value, polarisiert |
| Overbet | 100%+ | Nuts-Hände, starke Bluffs, polarisiert |
Board-Textur ist wichtig
Trockene Boards (wie K-7-2 Rainbow) bevorzugen kleinere Einsätze weil Ranges nicht gut connecten. Nasse Boards (wie B-10-9 mit Flush Draw) bevorzugen größere Einsätze um Draws zu belasten und Value-Hände zu schützen.
Deine Einsatzgröße sollte mit Value-Händen und Bluffs in gleicher Frequenz identisch sein. Das macht dich schwerer auszunutzen.
Value Betting
Beim Value Betten denke über die maximale Größe nach die dein Gegner mit schlechteren Händen callen wird. Manchmal werden kleine Einsätze von mehr Händen gecallt, was insgesamt mehr Value extrahiert.
Bluffen
Bluffs müssen groß genug sein damit dein Gegner foldet, aber nicht so groß dass du zu viel riskierst. Ein guter Bluff gibt deinem Gegner schlechte Pot Odds zum Callen mit seinen Draws.
Häufige Fehler
- Immer die gleiche Größe setzen: Vorhersehbar und ausnutzbar
- Zu klein mit starken Händen setzen: Lässt Geld auf dem Tisch
- Overbetten mit mittleren Händen: Wird nur von besseren gecallt